Warum die spanische Exklave Ceuta plötzlich zum Ziel tausender Migranten wird | ZDFheute live
ZDFheute Nachrichten • 210.4K views • 1d ago
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Zehntausende Migranten haben die Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika überquert – ZDFheute live ordnet ein.
Über den See- und Landweg seien innerhalb von 24 Stunden rund 49.000 Migranten in die Exklave Ceuta gelangt, so das spanische Innenministerium. Dabei sollen mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen sein
Die Regierung in Madrid hat Soldaten und zusätzliche Polizeikräfte entsandt, um die Lage vor Ort zu kontrollieren. An der Grenze kam es bereits zu Unruhen, auch in Melilla, einer zweiten spanischen Exklave. Ceuta und Melilla sind die einzigen Landgrenzen der EU auf dem afrikanischen Kontinent.
Die Migrationsbewegung folgt auf ein Urteil des spanischen Obersten Gerichtshofs: Demnach dürfen Migranten, die auf dem Seeweg in spanische Exklaven abgefangen werden, nicht umgehend wieder zurückgeschickt werden.
Wie kam es zum sprunghaften Anstieg der Grenzübertritte? Welche politischen Hintergründe haben die Ereignisse und welche Folgen haben sie? Darüber spricht Christian Hoch bei ZDFheute live mit ZDF-Korrespondent Ulf Röller und Migrationsforscher Gerald Knaus. Seid live dabei und stellt eure Fragen!
ceuta migration spanien zdfheutelive
00:00 Das passiert gerade in Ceuta
03:02 Statement des spanischen Ministerpräsidenten
05:42 Wie war die Grenze gesichert?
06:47 Humanitäre Situation
09:12 Reaktionen aus der EU
17:26 Was kann die EU tun?
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