Abkühlung zum Wochenende – doch auch die hält nicht lange
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Nach Tagen mit großer Hitze ist in Deutschland endlich Abkühlung in Sicht. Verantwortlich dafür sind kräftige Gewitter, die in den kommenden Tagen über das Land ziehen. Doch wer auf eine nachhaltige Entspannung hofft, dürfte enttäuscht werden: Die kühlere Phase soll nach derzeitiger Prognose nur kurz andauern.
Noch ist der Höhepunkt der Hitzewelle nicht erreicht. Am Donnerstag werden vielerorts noch einmal 30 Grad und mehr erwartet. Erst danach setzt langsam eine Wetteränderung ein. Meteorologe Jan Schenk sagt im Wetter-Talk mit FOCUS online: „Eine leichte Abkühlung sehen wir am Montag.“ Bis dahin bleibt es in vielen Regionen also zunächst weiter sommerlich bis heiß.
Mit dem Umschwung steigt allerdings zunächst die Gefahr für kräftige Gewitter. Vor allem ab Donnerstagabend ziehen aus Frankreich teils heftige Unwetter nach Deutschland. Auch am Freitag und regional noch bis Samstag kann es unbeständig bleiben. Die Gewitter bringen dabei nicht nur Regen, sondern drücken auch die Temperaturen.
Zum Wochenbeginn macht sich die Abkühlung dann deutlicher bemerkbar. Laut Schenk kann es regional sogar wieder Höchstwerte unter 20 Grad geben. „Nächste Woche kommt eine etwas kühlere Phase auf uns zu“, erklärt der Meteorologe. Für viele dürfte das nach den heißen Tagen zunächst eine spürbare Erleichterung sein.
Doch genau diese Entlastung könnte nur von kurzer Dauer sein. Denn schon beim Blick auf die weitere Entwicklung zeigt sich, dass die Abkühlung nicht lange bleibt. Nach Schenks Einschätzung breitet sich Anfang kommender Woche zwar zunächst kühlere Luft aus. Gleichzeitig baut sich über Frankreich aber bereits wieder eine neue Hitzeblase auf.
Diese Entwicklung ist vor allem deshalb brisant, weil die neue Hitze später auch Deutschland erfassen könnte. Damit wäre die aktuelle Abkühlung nur eine kurze Unterbrechung zwischen zwei heißen Phasen. „Die Gefahr einer neuen Hitzewelle in Deutschland ist Ende Juli recht hoch“, sagt Schenk.