Abkühlung in Sicht! Temperatursturz nach Hitze-Wochenende
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Deutschland steht vor einem Wochenende der Wetterextreme: Erst könnte die aktuelle Hitzewelle mit bis zu 42 Grad ihren Höhepunkt erreichen, dann folgt zu Wochenbeginn ein spürbarer Temperatursturz.
Nach Einschätzung von Meteorologe Jan Schenk im Wetter-Talk mit FOCUS online wird es ab Montag oder Dienstag endlich kühler. Allerdings steigt mit der Abkühlung auch die Gefahr von Gewittern und Unwettern.
Bevor die Temperaturen wieder sinken, wird es laut Schenk noch einmal brenzlig. Für das Wochenende seien regional 40 Grad und mehr sehr wahrscheinlich. In einzelnen Regionen könnten die Werte sogar auf 41 bis 42 Grad steigen. Damit gerät auch der bisherige Temperaturrekord in Deutschland ins Wanken.
Besonders im Blick hat der Meteorologe den Oberrhein, weil die heiße Luft aus Frankreich nach Deutschland zieht. Auch das Saarland zählt für ihn zu den möglichen Hotspots. Je nach Wettermodell könnte extreme Hitze zudem im Raum zwischen Berlin und Dresden auftreten.
„Zwischen Frankfurt und Freiburg sind 41 bis 42 Grad möglich. Mein Tipp ist, dass der Oberrhein besonders nah an der Hitze aus Frankreich liegt und dort vielleicht sogar der Hitzerekord fallen könnte“, sagt Schenk.
Die Hitzewelle soll nicht dauerhaft bleiben. Nach Angaben von Schenk setzt die Abkühlung ab Montag, spätestens aber am Dienstag, ein.
Zwar wird es laut Schenk nicht „richtig kalt“, der Temperaturrückgang soll aber deutlich ausfallen. Er verweist dabei auf Städte wie Köln, wo nur noch um die 20 Grad möglich seien – und damit rund 20 Grad weniger als noch zwei Tage zuvor.
Nach Schenks Einschätzung wird das Wochenende zunächst noch einmal eine Schippe heißer als die ohnehin schon sehr warmen Tage zuvor. Umso markanter dürfte der Wechsel zu Beginn der neuen Woche ausfallen.
Für viele dürfte genau das die entscheidende Entlastung sein: Nach der extremen Belastung durch die Hitze folgt eine spürbare Abkühlung, die die Wetterlage in Deutschland deutlich verändert. Der Umschwung kommt allerdings nicht geräuschlos.
Denn die Wetterwende bringt nicht nur angenehmere Temperaturen, sondern auch neue Risiken. Laut Schenk werden Gewitter ab Samstagabend ein Thema. Mit dem Eintreffen kühlerer Luft seien auch schwere Unwetter möglich.
„So eine Hitzewelle geht nicht ohne Gewitter vorbei. Es werden auch schwere Unwetter auftreten, aber räumlich und zeitlich ist das noch sehr unsicher“, so der Meteorologe.
Wo und wann es besonders heftig wird, lässt sich nach seiner Einschätzung derzeit noch nicht genau sagen. Klar sei aber: Die Abkühlung kommt mit Gewittern.